Nervensystem regulieren: Warum es mich mittlerweile nervt

Nervensystem regulieren
Lesedauer 10 Minuten

Kennst du das, wenn du merkst, dass du wieder die Zähne zusammenbeißt? Ganz wörtlich gemeint. Bei mir ist das schon seit Jahren so, tagsüber, nachts, mein Kiefer ist einfach ständig angespannt, ich stehe oft unter Strom statt ruhig zu sein, und ja, das hat mir auch schon Schlafprobleme beschert. Oft merke ich es erst, wenn jemand fragt, ob bei mir alles okay ist, weil ich so verbissen dreinschaue. Ich hab wirklich schon alles ausprobiert. Von Übungen über Öle bis zu endlosen Podcast-Folgen über Nervensystem regulieren. Und du kennst das vielleicht auch, diese Momente, in denen dein Körper längst Alarm schlägt, bevor dein Kopf versteht, warum. Manchmal der Kiefer, manchmal die Schultern, manchmal ein flaues Gefühl im Bauch. Und genau darüber möchte ich heute ehrlich mit dir sprechen, weil ich glaube, dass viele von uns an derselben Stelle hängen bleiben und sich fragen, warum die Tools zwar kurz helfen, aber nie wirklich etwas verändern.

Die Kurzversion: „Warum „Nervensystem regulieren“ mich mittlerweile nervt: Ich zeige, warum kurzfristige Beruhigung (Atmen, Öle) oft nur betäubt statt wirklich reguliert – und warum ehrliches Hinschauen auf die Ursache (Glaubenssätze, unterdrückte Gefühle, eigene Grenzen) entscheidend ist. Mit persönlichen Erfahrungen, Reflexionsfragen, wissenschaftlichem Hintergrund und einer konkreten Selbstcheck-Praxis lade ich dich ein, dein Nervensystem wirklich zu verstehen statt nur zu beruhigen.“

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Was Nervensystem regulieren für mich bedeutet

Nervensystem regulieren bedeutet für mich nicht nur, das Symptom zu beruhigen, also den verspannten Kiefer, die engen Schultern, das Bauchweh, sondern zu verstehen, warum der Körper überhaupt Alarm schlägt und was mich immer wieder in diesen Zustand bringt. Für mich war das ein echter Wendepunkt in meinem Denken darüber, weil ich vorher fest dachte, ich müsste nur die richtige Technik finden, das richtige Öl, die richtige Atemfolge, und dann würde mein Körper irgendwann von ganz allein zur Ruhe kommen. Heute weiß ich, dass es nicht um die eine perfekte Methode geht, sondern um die Bereitschaft, ehrlich hinzuschauen, auch wenn das erst mal unbequemer ist. Diese Ehrlichkeit ist am Anfang oft mühsamer als jede Übung, aber sie ist es, die auf Dauer wirklich etwas verändert, statt dass du immer wieder dieselbe Schleife drehst, in der du dich kurz beruhigst und dann doch wieder genau dort landest, wo du vorher warst.

Was ich alles ausprobiert habe

Da waren Kieferlockerungsübungen, die Verbindung zwischen Becken und Kiefer, die ja tatsächlich zusammenhängen, dazu Körperregulationsübungen, um von Rot wieder auf Grün zu kommen, bewusstes Atmen zum Ausatmen und Verlangsamen, ätherische Öle zum Runterfahren am Abend, Achtsamkeitsübungen und die eine oder andere Meditation, die mir versprochen hat, dass mein Kiefer sich jetzt endlich entspannt. Vieles davon stammt aus meiner Ausbildung zur Embodiment Awareness Leadership Coach, meiner Yogalehrer-Ausbildung (RYS 200) und aus jahrelanger eigener Selbsterfahrung mit einfachen Übungen für den Alltag. Und ja, all das hat auch wirklich geholfen, das will ich gar nicht kleinreden, diese Übungen und Düfte sind wertvoll, ich nutze sie sehr gerne, immer noch, gerade wenn ich akut angespannt bin. Genau diese Methoden gebe ich auch an meine Kundinnen weiter, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sie wirken, wenn man sie regelmäßig anwendet und in eine feste Routine einbaut. Über die Jahre kamen so einige Bestandteile zusammen, die bis heute ihren festen Platz in meinem Alltag haben, zum Beispiel:

  • Kieferlockerungs- und Dehnübungen für die Kaumuskulatur
  • Bewusstes Lösen der Spannung zwischen Beckenboden und Kiefer, weil beides oft zusammenhängt
  • Körperregulationsübungen wie Bodyscans oder sanftes Schütteln, um von Alarm zu Ruhe zu kommen
  • Ätherische Öle und kurze Atempausen als kleine Rituale im Alltag
  • Regelmäßige, sanfte Bewegung, Journaling und Zeit im Grünen für mehr Regeneration

Und irgendwann hab ich gemerkt, das reicht mir alles nicht. Ich konnte meinen Kiefer für einen Moment lockern, und am nächsten Tag hab ich wieder zugebissen, als wäre nichts gewesen, als hätte die Übung vom Vortag überhaupt keine Spuren hinterlassen. Das war ehrlich gesagt richtig frustrierend, weil ich das Gefühl hatte, ich mache doch alles richtig, ich bin diszipliniert, und trotzdem ändert sich einfach nichts an der Ursache. Also hab ich mich irgendwann ehrlich gefragt, warum mein Körper eigentlich immer wieder diesen Alarm sendet, was das eigentlich bedeutet, wenn ich zubeiße, bevor ich es einfach nur wegatme oder wegöle. Diese Frage hat für mich alles verändert, weil sie mich von der reinen Symptombehandlung weggebracht hat, hin zu echter Ursachenforschung. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mir diese Fragen überhaupt ehrlich stellen konnte, weil es viel leichter ist, einfach die nächste Übung zu machen, als zu fragen, was wirklich dahintersteckt.

Nervensystem regulieren oder nur betäuben?

Genau da liegt für mich der Unterschied. Eine Atemübung, ein Öl, eine kurze Entspannungssequenz kann guttun und stärken, keine Frage. Aber wenn ich nicht dahinter schaue, was mich eigentlich anspannt, dann verschaffe ich mir damit nur kurzfristig Erleichterung, ich drücke höchstens kurz die Pause-Taste, und der Alarm kommt beim nächsten Trigger wieder zurück. „Betäuben“ ist mein eigenes Bild dafür, wenn eine Übung nur das Symptom wegdrückt, das fühlt sich im Moment fast genauso an wie echtes Regulieren, das ist das Tückische daran. Der Unterschied zeigt sich erst später, wenn du merkst, ob die Ruhe hält. Bei mir hat da vor allem meine Ausbildung zur zertifizierten Anwenderin der Positiven Psychologie am Inntal Institut geholfen, dazu hab ich auch einen Blogbeitrag geschrieben: Nervensystem regulieren: 9 Methoden zur Stärkung. Außerdem hab ich einen Gastbeitrag beim Inntal Institut verfasst: Weniger beißen, mehr blühen. Der Punkt dabei ist immer derselbe: In welchen Situationen beiße ich zu, was passiert kurz davor, und was möchte ich eigentlich sagen oder tun, traue mich aber nicht?

Nervensystem regulieren

Was steckt eigentlich dahinter? Reflexionsfragen für dich

Genau hier setzt für mich der nächste Schritt an, denn die Frage „was will mir mein Körper sagen“ lässt sich konkreter stellen. Bei mir und meinen Kundinnen geht es dabei fast immer um dieselben drei Themenfelder: welche Emotion lebe ich vielleicht gerade nicht aus, bin ich wirklich ich selbst oder verstelle ich mich gerade, und welcher Glaubenssatz könnte im Hintergrund mitschwingen, ohne dass mir das bewusst ist. Eine Klientin kam mal zu mir und sagte, sie packe das nicht mehr, so viel Verantwortung liege auf ihr. Gemeinsam fanden wir ihren Glaubenssatz: „Ich bin nicht gut genug.“ Wir sind über den Körper gegangen und haben geschaut, woher dieser Glaubenssatz kommt und wie es sich anfühlt, wenn sie liebevoller mit sich umgeht. Solche Fragen bringen mich weiter als jede Übung allein. Nimm dir für die folgenden Fragen einen ruhigen Moment und schreib auf, was dir als Erstes einfällt, ohne es zu bewerten:

  • Welche Emotion lebe ich in dieser Situation vielleicht gerade nicht aus?
  • Bin ich hier wirklich ich selbst, oder verstelle ich mich gerade?
  • Welcher Glaubenssatz könnte hier gerade im Hintergrund mitschwingen?
  • Sage ich hier gerade ja, obwohl ich eigentlich nein meine?
  • Was würde ich sagen oder tun, wenn ich mich trauen würde?

Dieses Muster begegnet mir bei vielen Frauen, die ich begleite, und ich kenne es ehrlich gesagt auch von mir selbst: Frauen machen sich selbst oft klein, übernehmen wie selbstverständlich die Verantwortung für die ganze Familie, für den Haushalt, für das Wohlergehen aller anderen, und dabei wenig für sich selbst. Sie fragen sich selten, was sie brauchen, damit es ihnen gut geht, und übersehen, dass genau das die Voraussetzung wäre, um am Ende für andere da sein zu können. Mir selbst ist zuletzt aufgefallen, dass ich genau das in bestimmten Gruppenkonstellationen mache, dort ja sage, obwohl ich eigentlich nein sagen will, weil ich mir dort nicht erlaube, wirklich ich selbst zu sein. Deshalb frag ich bei meinen Klientinnen genau da nach: Zeigen sie sich in ihrem Alltag wirklich so, wie sie sind, oder passen sie sich ständig an? Welcher Glaubenssatz steckt dahinter, dass sie immer für alle da sein müssen, bevor sie an sich selbst denken dürfen?

Das lässt sich auf alles übertragen

Das Prinzip gilt nicht nur für den Kiefer. Warum hast du angezogene Schultern, Verspannungen im Nacken, öfter Bauchweh oder bist schneller reizbar? Es geht immer um dieselbe Frage, was steckt dahinter, bevor ich mich nur beruhige. Ich erlebe das bei mir selbst genauso wie bei den Frauen, mit denen ich arbeite, die Symptome wandern manchmal, mal der Kiefer, mal der Nacken, mal ein flaues Gefühl im Magen, und ja, die Ursache ist oft ähnlich. Und ganz wichtig: nicht hinter jedem Symptom steckt automatisch eine Emotion oder ein Glaubenssatz, manchmal ist ein Schmerz einfach ein Schmerz und gehört zuerst ärztlich abgeklärt. Schau gerne mal in den Artikel Innere Unruhe: Symptome, Ursachen und wirksame Hilfe rein oder in Embodiment: Emotionalen Stress im Körper erkennen und loszulassen. Mir ist wichtig, schon im Vorhinein ein Bewusstsein zu schaffen, nicht erst, wenn das   schon gekippt ist. Das ist für mich der eigentliche Unterschied zwischen Betäuben und Regulieren.

Was auch die Forschung dazu sagt

Ich stütze mich hier nicht nur auf mein eigenes Empfinden, auch von wissenschaftlicher Seite gibt es einiges, das diesen Unterschied bestätigt. Zum Zähneknirschen gibt es gut belegte Studien: Stress gilt als einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf nächtliches Zähneknirschen und lässt sich über den Cortisolspiegel messen, wie ich in diesem Fachartikel zum Zusammenhang von Stress und Zähneknirschen gelesen habe, kein Zeichen von Schwäche, sondern eher ein Hinweis auf einen unbewussten Schutzmechanismus. Auch die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges liefert dafür ein Erklärungsmodell, im Artikel zur Polyvagal-Theorie beschrieben. Vereinfacht gesagt bewertet unser Nervensystem unbewusst, ob wir sicher oder in Gefahr sind, und steuert das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus. Bei mir fühlt es sich so an, als wäre der Sympathikus durchs Zusammenbeißen dauerhaft aktiviert, während tiefes Ausatmen über den Vagusnerv beruhigt. Ziel ist nie, dauerhaft in einem Zustand zu bleiben, sondern flexibel zu wechseln. Genau das übe ich, über Körperarbeit signalisiere ich meinem Körper: Du bist in Sicherheit, das hilft ihm, in einen ruhigeren Zustand zu finden.

Was hinter meinem Ärger über dieses Wort steckt

Ehrlich gesagt nervt es mich gerade richtig, wie inflationär das Wort „Nervensystem regulieren“ mittlerweile in meiner Welt benutzt wird, und ja, ich hab es selbst über Jahre ganz selbstverständlich benutzt und tue es für meine Arbeit und meine Workshops auch weiterhin, weil die Methoden dahinter wirklich, wirklich helfen. Aber mir ist aufgefallen, dass in meiner Bubble meistens nur die Methoden gezeigt werden, mit denen man kurzfristig eine Regulation herbeiführt, fast so, als würde eine einzige Atemübung reichen. Für mich greifen da mehrere Zahnräder ineinander: die Körperübungen, Düfte wie Zitrusöle oder meine Feelingsöle, die mir persönlich helfen, mich sicherer und ruhiger zu fühlen, und der tiefere Blick auf mein Leben, bin ich zufrieden, hab ich die richtigen Menschen um mich, entspricht meine Arbeit wirklich mir oder ist sie eher eine Quälerei. Nur eines dieser Zahnräder allein zu drehen reicht auf Dauer nicht aus, erst im Zusammenspiel miteinander entsteht wirkliche, spürbare Veränderung.

Deshalb möchte ich das Wort „Nervensystemregulation“ nicht mehr in jeden zweiten Satz packen und suche bewusst nach ehrlicheren Worten dafür, denn für mich bedeutet es nicht „ich mach jetzt Atemübung X“, sondern frühzeitig zu merken, wann meine Stimmung kippt, zu lernen, mein Nervensystem zu beruhigen, statt nur die Atmung zu verlangsamen, und dann ehrlich zu verstehen, wo die innere Anspannung herkommt. Ich merke selbst, wie verlockend es manchmal ist, sich hinter einem Fachbegriff zu verstecken, aber genau das will ich nicht mehr, ich bleibe lieber bei einfachen, echten Worten, auch wenn mir noch kein perfekter neuer Begriff dafür eingefallen ist. Was ich dir deshalb empfehle, ist nicht als Erstes die nächste Atemübung, sondern die ehrliche Frage, betäube ich mich hier gerade nur, und das darfst du dich ruhig öfter fragen, nicht nur in großen Krisen, sondern auch in kleinen, alltäglichen Stresssituationen, wenn deine Reizbarkeit zunimmt, du innerlich unruhig wirst oder dir einfach eine Pause fehlt.

Warum mir das gerade jetzt so wichtig ist

Vielleicht fragst du dich, warum mir dieses Thema gerade so wichtig ist. Der Grund ist, dass ich glaube, wir werden künftig noch stärker selbst Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen müssen. Heute ist es wichtiger denn je, gut für mich zu sorgen, Methoden zu finden, die mir helfen, meinen Körper zu beruhigen und wieder bei mir anzukommen, auch energetisch. Schaue ich mir Politik und Gesundheitssystem an, wird mir klarer: Leistungen werden gekürzt, wir bezahlen mehr und bekommen trotzdem weniger als früher. Deshalb ist es mir umso wichtiger, mich um meine emotionale Stabilität zu kümmern, Wege zu finden, Stress abzubauen und mehr Balance in den Alltag zu bringen, statt zu warten, dass irgendein System das übernimmt. Geistige, seelische und körperliche Gesundheit gehören zusammen, dahin möchte ich dich mit diesem Artikel bringen. Denn wenn ich nicht auf mich höre, kommt irgendwann der Punkt, an dem mein Körper es mir zeigt, bei mir durchs Kieferpressen, bei anderen durch einen Hautausschlag.

Fazit zu: Warum „Nervensystem regulieren“ mich mittlerweile nervt

Am Ende ist es gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt. Es geht nicht darum, jede Übung über Bord zu werfen, die dir guttut, sondern darum, sie um einen ehrlichen Blick zu ergänzen. Beruhigen und Verstehen dürfen Hand in Hand gehen. Sonst bleibst du in derselben Schleife stecken, in der ich jahrelang steckengeblieben bin. Es braucht keine radikale Kehrtwende, eher eine kleine Verschiebung im Blick, weg vom „wie beruhige ich mich schnell“ hin zu „was will mir das zeigen“. Ganz konkret, und ja, das darfst du dir gerne abschauen: Ich halte kurz inne, spüre nach, wo im Körper sich was zusammenzieht, und frag mich, was kurz davor passiert ist, war ich gestresst, hab ich was runtergeschluckt, bin ich über meine Grenze gegangen, oder hab ich ja gesagt, obwohl ich nein meinte. Genau diese Kombination wende ich auch mit meinen Kundinnen an, weil sie hilft, das Nervensystem zu regulieren, es zu stabilisieren und die eigene Achtsamkeit fördert.

Denn dein Körper reagiert, indem er dir immer wieder Anzeichen gibt, bei mir zum Beispiel der angespannte Kiefer, bei dir vielleicht ganz andere Symptome. Im Grunde weiß dein Körper oft längst, was nicht gut für dich ist, auch wenn dein Kopf das noch nicht wahrhaben will. Wenn du nicht abschalten kannst, im Dauerstress steckst oder wenn sich Dinge in deinem Leben einfach falsch anfühlen, dann ist das kein Zufall, sondern ein Signal, dem du nachgehen darfst. Stell dir die Fragen: Ist das eigentlich das Leben, das ich gerade lebe? Oder bin ich zu weit von mir selbst entfernt, von meinem Sinn, von den richtigen Menschen um mich herum? Wenn du dich im Kiefer-Thema wieder erkennst oder einfach spüren möchtest, was dein Körper dir gerade sagen will, dann schau gerne in meine Workshops vorbei oder melde dich bei mir. Ich begleite dich sehr gerne dabei, genau hinzuschauen, statt nur zu betäuben.

Häufig gestellte Fragen zu Nervensystem regulieren

Muss ich jetzt alle meine Entspannungsübungen aufgeben, wenn sie ja „nur betäuben“?

Nein, überhaupt nicht. Atemübungen, Öle oder kurze Entspannungssequenzen dürfen ihren Platz behalten, sie aktivieren den Parasympathikus und helfen, innere Ruhe zu finden. Der Punkt ist nur, sie nicht als einzige Antwort zu nehmen, sondern zusätzlich hinzuschauen, was den Alarm auslöst.

Woran erkenne ich, ob ich gerade betäube oder wirklich reguliere?

Ein guter Hinweis ist, wie schnell die Anspannung zurückkommt. Verspannst du dich immer wieder, obwohl du „alles Richtige“ tust, lohnt sich der Blick dahinter, in welchen Momenten die Spannung entsteht und was du dann fühlst oder brauchst.

Wie fange ich an, mein Nervensystem ehrlich zu beobachten, statt es nur zu beruhigen?

Am einfachsten fängst du klein an, indem du einmal am Tag kurz innehältst und dich fragst, wo in deinem Körper du Spannung spürst und was du kurz zuvor gefühlt oder gebraucht hättest. Kein großes Programm, eher ein kleiner Check-in, den du dir immer wieder gönnst.

Hat das ständige Zähneknirschen bei mir eine tiefere Ursache?

Das kann gut sein, muss aber nicht immer eine große, dramatische Ursache haben. Oft sind es alltägliche Situationen, in denen du dich nicht traust, etwas zu sagen oder zu tun, und genau diese kleinen, wiederkehrenden Momente lohnt es sich zu beobachten.

Kannst du mich dabei begleiten, mein Nervensystem besser zu verstehen?

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