Jahresrückblick 2025: Ein Jahr, das mich unerwartet getroffen und Neues geöffnet hat

Jahresrueckblick 2025
Lesedauer 8 Minuten

Zum ersten Mal schreibe ich einen Jahresrückblick. Es kostet mich Mut, diesen Text zu schreiben. Nicht, weil ich nichts zu sagen hätte, sondern weil es etwas anderes ist, persönlich zu werden. Mich zu zeigen. Nicht nur mit Ergebnissen, sondern mit dem, was dazwischen passiert. Und gleichzeitig weiß ich: Genau daraus entsteht Verbindung. Nicht aus Perfektion, sondern aus Ehrlichkeit. Ich merke jetzt schon, wie es kribbelt, wenn ich daran denke, meinen Jahresrückblick 2025 zu veröffentlichen. Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. 2025 war viel. Zu viel manchmal. Und gleichzeitig genau das, was ich gebraucht habe. Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, mit Zweifeln, Hoffnung, Tränen und Lachen. Nichts lief wirklich geradeaus. Eher ein ständiges Auf und Ab. Wild. Lebendig. Emotional. Manches hat mich überfordert, manches überrascht, und manches hat mich mehr berührt, als ich es erwartet hätte. Ich war oft nah an mir dran – nicht immer stark, nicht immer sicher. Und ja, ich bin dankbar. Nicht, weil alles gut war, sondern weil ich es wirklich erlebt habe. Weil ich daran wachsen durfte. Und weil es mich stärker gemacht hat.

Mein Blog Liebe zu Wachstum – und dieser lange Atem

2025 habe ich meinen Blog Liebe zu Wachstum gestartet. Und ehrlich? Die ersten Monate waren frustrierend. Ich habe geschrieben, veröffentlicht, mir Mühe gegeben – und da war… fast niemand. Kaum Leser:innen, kaum Reaktionen. Ich habe mich oft gefragt, warum ich das eigentlich mache.

Im Juli hat sich etwas verändert. Nicht, weil plötzlich alles leicht wurde, sondern weil ich aufgehört habe, alles ständig zu hinterfragen – und einfach drangeblieben bin. Langsam kamen mehr Menschen. Erst wenige, dann mehr. Heute lesen etwa 3.000 Menschen im Monat meinen Blog. Und im November habe ich zum ersten Mal Geld damit verdient – mit dem Gefühl: Es funktioniert. Yeah.

Die Kündigung – die ich nicht kommen sehen habe

Dann kam die Kündigung. Aufgrund einer Umstrukturierung.

Ich war ehrlich getroffen. Nicht nur, weil ich meinen Job verloren habe, sondern weil ich mich von Anfang an extrem reingehängt hatte – für meine Teams, für die Projekte, für die Ziele. Die Art der Kommunikation war alles andere als wertschätzend und hat mir sehr klar gezeigt: Am Ende bin ich doch nur eine Nummer. Was geleistet wurde, spielt plötzlich keine Rolle mehr. Und ein Angestelltenverhältnis ist eben auch nicht sicher.

Es hat lange gedauert, das nicht nur mit dem Kopf, sondern auch emotional zu begreifen. Die neu gewonnene Zeit plötzlich für mich zu haben, war kein Geschenk auf Knopfdruck. Ich war müde, leer, unsicher.

Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Zeit: Nichts ist so sicher wie Veränderung. Deshalb ist es entscheidend, Resilienz aufzubauen, für sich einzustehen und nicht in Abhängigkeiten zu leben. Und trotzdem sehe ich heute: Genau dort ist etwas in mir wieder in Bewegung gekommen.

Jahresrueckblick 2025

Selbstständigkeit, Mut – und dieser alte Glaubenssatz

Der Wunsch nach Selbstständigkeit begleitet mich schon lange, seit mittlerweile sechs Jahren. Ich habe viel gelernt, viele Weiterbildungen gemacht – immer mit diesem Gedanken im Kopf: Noch das eine, dann bin ich bereit.

Die Wahrheit ist: Ich habe mich oft selbst aufgehalten. Aus Angst, aus Zweifel, aus dem Gefühl heraus, noch nicht gut genug zu sein.
2025 habe ich angefangen, diesen Glaubenssatz nicht mehr alles bestimmen zu lassen. Nicht, weil er weg war – sondern weil ich trotzdem losgegangen bin. Dieses Mal richtig.

Erste Begleitungen – und dieses leise „Ja, das stimmt“

In der zweiten Jahreshälfte habe ich meine ersten Begleitungen nach der Methode der Bunten Intelligenz gemacht. Dabei konnte ich mein Wissen aus zehn Jahren Erfahrung als Agile Coach und aus meinen Weiterbildungen als Yogalehrerin, Embodiment Coach und Anwenderin der Positiven Psychologie ganz selbstverständlich einfließen lassen. Nicht geplant, nicht konstruiert – es war einfach da.

Zum ersten Mal hat sich alles miteinander verbunden angefühlt, als würden die einzelnen Puzzleteile plötzlich zusammenpassen. Ich habe gemerkt: Es geht nicht nur ums Reden. Es geht ums Spüren. Um den Körper. Um das, was zwischen den Worten passiert.Diese ersten Prozesse haben mich tief berührt und mir innerlich etwas sehr Klares gesagt: Ja. Genau das.

Rückblickend sehe ich auch, dass die Zeit früher noch nicht reif war – nicht, weil mir etwas gefehlt hätte, sondern weil ich mir selbst noch nicht nah genug war. Jetzt fühlt es sich anders an. Stimmiger. Ruhiger. Bereiter.

Kleine Momente, die viel bedeutet haben

Es gab viele kleine Dinge, die nicht spektakulär waren, aber wichtig. Nachrichten von Menschen, die geschrieben haben: „Dein Text hat etwas in mir berührt.“ Zeit in der Natur. Spaziergänge. Stille. Und mein Garten. Das Gärtnern hat mich dieses Jahr sehr begleitet, weil es mir immer wieder gezeigt hat: Du kannst nichts erzwingen. Du kannst nur die Bedingungen schaffen – und dann warten. Das gilt für Pflanzen. Und irgendwie auch fürs Leben.

Was ich über mich gelernt habe

Ich habe gelernt, dass mein Körper mir viel früher sagt, wenn etwas nicht stimmt. Dass innere Arbeit kein Luxus ist. Und dass Loslassen oft weh tut – aber Platz schafft.
Ich habe auch gelernt, dass ich mehr bin als meine Rolle im Job. Und dass die Frage „Wer bin ich eigentlich ohne all das?“ unangenehm, aber unglaublich wichtig ist.

Dankbarkeit – mitten im inneren Chaos

Ich bin dankbar…

  • Für meine Gesundheit.
  • Für Bewegung, Yoga, Sauna und Wandern.
  • Für die Natur als Kraftort.
  • Für Gefühle wie Liebe, Stolz, Dankbarkeit, Ehrfurcht und Mitgefühl.

Mein Ausblick auf 2026 – und dieses leise Kribbeln

2026 möchte ich mehr leben. Weniger im Außen sein, mehr bei mir. Ich wünsche mir, jeden Tag wirklich zu leben – mich nicht erst aufs Wochenende zu freuen, sondern auf jeden Morgen, an dem ich aufwache. Das sich die Tage ein bisschen so anfühlen wie die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester: kein genauer Plan, kein Blick auf den Kalender, kein Warten auf „dann“. Einfach leben.

Ich möchte meine spirituelle Praxis weiter vertiefen und sie nicht nur denken, sondern leben. Still, ehrlich, alltagstauglich. Gleichzeitig möchte ich meine Selbstständigkeit weiter ausbauen, so dass ich davon ein gutes, stabiles Leben führen kann – ohne mich zu verbiegen, ohne ständig gegen mich zu arbeiten.

Ich freue mich auf neue Kooperationen, unter anderem mit Kristin von der Gärtnerei Ursprung und dem Schulbauernhof Hof Othal. Ein kleiner Sneak Peek der Kooperation mit dem Schulbauernhof Othal: Große Pläne 2026: Wir öffnen unseren Hof für ALLE! (Workshops, Naturkosmetik, Yoga, Wildkräuter) . Ein besonderer Moment wird auch meine Teilnahme am Tag der offenen Gärten in Sachsen-Anhalt. Meine Mama macht dort mit ihrem Garten mit, und ich darf einen Vortrag über ätherische Öle halten. Allein das aufzuschreiben, macht mich ein bisschen weich ums Herz.

Jahresrueckblick 2025

So kannst du 2026 mit mir arbeiten

Was wäre, wenn du dir selbst wieder näherkommst?

Ich begleite Menschen, die merken, dass sie feststecken, sich selbst verloren haben oder spüren, dass es so nicht weitergeht – aber noch nicht wissen, wie Veränderung konkret aussehen kann. In meiner Begleitung geht es darum, wieder in die eigene Kraft und ins eigene Potenzial zu kommen. Nicht durch Optimierung oder „höher, schneller, weiter“, sondern durch ehrliches Hinschauen, Spüren und innere Arbeit.

Ich bringe dabei meine zehnjährige Erfahrung als Agile Coach ein und bin es gewohnt, Menschen durch Veränderungsprozesse zu begleiten, Klarheit in komplexe Situationen zu bringen und auch dann präsent zu bleiben, wenn es unsicher oder unbequem wird. Der Unterschied: Heute arbeite ich nicht nur auf der Kopfebene. Ich arbeite bewusst mit dem Körper, weil er oft schneller zeigt, was wirklich los ist, als unser Verstand. In den Begleitungen schauen wir gemeinsam, wo dein eigentlicher Schmerz liegt, was du festhältst, obwohl es dir nicht mehr dient, und was bereit ist, losgelassen zu werden.

Meine Arbeit verbindet systemische Methoden, Körperarbeit & Embodiment, Yoga, Achtsamkeit, Positive Psychologie und die Methoden der Bunten Intelligenz. Zusätzlich biete ich einen klaren Einstieg in die Welt der ätherischen Öle an. Ich arbeite mit den Ölen von Young Living und nutze sie als unterstützendes Werkzeug – nicht als Heilversprechen, sondern als praktische Ergänzung im Alltag.

Im Mittelpunkt steht für mich immer das Innen. Denn wenn wir gut für uns sorgen, verändern sich Beziehungen, Entscheidungen und der Umgang mit anderen oft ganz von selbst. Mehr über meine Haltung und meine Arbeit als Begleiterin findest du hier:

Wenn du den Ruf spürst, schreibe mir gerne direkt: 📩 hallo@liebe-zu-wachstum.de.

Du findest mich zudem auch auf Instagram, LinkedIn, Website und auf meinem Blog.

Kooperationsanfragen für Podcasts oder Gastbeiträge sind jederzeit willkommen – ich freue mich über echten Austausch und neue Begegnungen.

Meine Ziele für 2026

Ich möchte meine Zertifizierung zur Trainerin der Bunten Intelligenz erfolgreich abschließen und das Gelernte wirklich leben – nicht nur auf dem Papier. Ich möchte mit meinem Blog mehr Menschen erreichen, die sich in meinen Worten wiederfinden und merken: Ich bin damit nicht allein. Ich möchte gemeinsam mit meiner Geschäftspartnerin fünf Workshops zu ätherischen Ölen umsetzen – nahbar, bodenständig und mit echtem Austausch. Und ich möchte Klient:innen für meine Begleitung gewinnen, die bereit sind, hinzuschauen, zu fühlen und sich selbst ernst zu nehmen.

Mein Motto für 2026

Fazit – meine Reise geht weiter

2025 war kein Abschluss. Es war ein Übergang. Nicht ordentlich, nicht geplant – aber lebendig.
Wenn ich zurückblicke, sehe ich vor allem eines: Ich bin losgegangen. Nicht perfekt, nicht mit einem großen Plan, eher wie mit einem kleinen Stein, den ich ins Rollen gebracht habe.

Und daraus ist mehr entstanden, als ich erwartet hätte. Begegnungen, Möglichkeiten, neue Wege – nicht alles vorhersehbar, aber spürbar stimmig. Meine Erfahrung aus diesem Jahr ist: Sobald ich mich bewege, bewegt sich auch etwas im Außen. Nicht magisch, nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt – oft genau dann, wenn ich offen bleibe.

Meine Reise geht weiter. Mit Gefühl, mit Dankbarkeit und mit dem Vertrauen, dass Wachstum seinen eigenen Rhythmus hat – und dass ich ihn nicht erzwingen muss.


Ein Gedanke für dich

Wenn du magst, nimm dir einen Moment. Nicht, um etwas zu entscheiden, sondern um ehrlich hinzuspüren: Wo in deinem Leben hältst du noch fest, obwohl du längst losgehen könntest? Vielleicht braucht es keinen großen Plan – vielleicht nur einen kleinen Schritt. Ich freue mich, wenn dieser Text dich begleitet hat. Still. Unaufgeregt. So wie Übergänge oft sind.


Danke

Dieses Jahr wäre nicht das gewesen, was es war, ohne Menschen, die mich begleitet, bestärkt oder einfach an mich geglaubt haben. Ein paar davon möchte ich hier nennen.

  • Danke an meine Familie und Freunde – für Rückhalt, Geduld und dafür, dass ich meinen Weg gehen darf.
  • Danke an Kristin von der Marktgärtnerei Ursprung, die mich angestupst hat, mit dem Thema ätherische Öle wirklich rauszugehen. Aus diesem Impuls entstehen nun im ersten Quartal 2026 Workshops.
  • Danke an Nicole und Anja vom Schulbauernhof Othal, die mir den Raum und die Möglichkeit gegeben haben, Videos für Social Media zu drehen. Das ist für mich totales Neuland – umso wertvoller ist das Vertrauen und die Offenheit, ihre Location dafür nutzen zu dürfen. Auch hier sind erste Workshops für das erste Quartal 2026 geplant.
  • Danke an Sonja von Freesoul, die mich immer wieder darin bestärkt hat, sichtbar zu werden und mein zweites Standbein rund um ätherische Öle klar zu gehen.
  • Und ein Danke an Judith Peters (Sympatexter). Durch den #jahresrückblog25 habe ich mir die Zeit genommen, diesen Rückblick zu schreiben.

Ich bin sehr gespannt, was mich im kommenden Jahr erwarten wird – und freue mich, die eine oder den anderen von euch vielleicht persönlich kennenzulernen. Schreibe gerne in die Kommentare, was dich in 2025 bewegt hat und wie du 2026 leben möchtest.

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