Finanzielle Freiheit für Frauen: Ich habe 40 Frauen gefragt

Lachende Frau (Sophie Gulich) sitzt im Schneidersitz mit Notizbuch auf dem Boden – Finanzielle Freiheit für Frauen, finanzielle Freiheit, der Weg zur finanziellen Freiheit
Lesedauer 13 Minuten

Ein liebevoller Hinweis vorab: Dieser Beitrag beschreibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen und ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Kapitalanlagen sind mit Risiken bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals verbunden. Informier dich selbst und prüf, welche Entscheidungen zu deiner finanziellen Situation, deinen Zielen und deiner persönlichen Risikotoleranz passen. 🤍

23 von 40 Frauen verbinden finanzielle Freiheit damit, ihre Zeit und Arbeitszeit selbst bestimmen zu können. Genauso viele wünschen sich genügend Rücklagen. Und wenn sie beschreiben, was sie mit dieser Freiheit anders machen würden, geht es um Arbeit, die Freude macht, um Zeit für Familie, Tiere und Natur und darum, andere zu unterstützen.

Für diese Umfrage zur finanziellen Freiheit habe ich im September und Oktober 2026 Frauen zwischen 30 und 65 Jahren gefragt, wie sie mit Geld, Investieren und Vermögensaufbau umgehen, was sie bremst und was finanzielle Freiheit für sie bedeutet. Und ganz bewusst auch, wie sich Geld in ihrem Körper anfühlt. 40 Frauen haben geantwortet, viele davon sehr offen und persönlich. Herzlichen Dank dafür!

Das Wichtigste in Kürze: Für 23 der 40 befragten Frauen bedeutet finanzielle Freiheit vor allem, ihre Zeit selbst zu bestimmen, ebenso viele wünschen sich genügend Rücklagen. Am häufigsten bremsen fehlendes Geld (14) und Überforderung (11), fehlendes Wissen nennen nur 4, und 16 von 23 Frauen, die ihren Einstieg in die Geldanlage beschrieben haben, hatten dabei Unterstützung. Geld fühlt sich für 16 von 24 heute eng oder angespannt an, und 31 von 40 können sich eine weitere Einkommensquelle vorstellen.

Warum ich die Umfrage „Finanzielle Freiheit für Frauen“ gemacht habe

Finanzielle Freiheit bedeutet für mich, meine Zeit selbst zu bestimmen und meine Arbeit bewusst zu wählen, weil Geld mir die nötigen Freiräume gibt. Genau deshalb begeistert mich Geld. Ich möchte mich den Themen und Projekten meiner Selbstständigkeit widmen, die mir Freude machen und mich wachsen lassen. Dazu kommt: gesund leben und andere durch Spenden unterstützen können.

Sparsam war ich schon immer. Ich habe neben dem Studium immer etwas dazuverdient, genau geschaut, wofür ich mein Geld ausgebe, und viel aufs Tagesgeldkonto gelegt. Richtig beschäftigt habe ich mich mit meinen Finanzen aber erst mit 30. Ich gehe davon aus, dass ich später keine Rente bekomme, die mich trägt. Also habe ich mir Unterstützung geholt und einen ETF-Kurs gekauft. Danach kamen Weiterbildungen zum Aktienmarkt und zum Optionshandel. Heute, mit 37, nutze ich verschiedene Geldanlagen und baue mir mehrere Einkommensquellen auf.

In vielen Begegnungen hatte ich den Eindruck, dass sich Frauen eher wenig mit ihren Finanzen beschäftigen. Aus Zeitmangel, aus fehlendem Interesse oder weil der Partner oder eine Finanzberatung zuständig ist. Ich wollte wissen, ob das auch außerhalb meines direkten Umfelds stimmt.

Meine Vermutung vorher: Viele Frauen kümmern sich kaum selbst um ihr Geld.

Was die Antworten zeigen: In meiner Umfrage trifft das kaum zu. 23 von 40 Frauen kümmern sich selbst oder überwiegend selbst um wichtige finanzielle Entscheidungen, manche mit professioneller Unterstützung. 8 entscheiden gemeinsam mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin, was nicht automatisch heißt, Eigenständigkeit abzugeben. Eine Frau überlässt es überwiegend ihrem Partner, 2 einer Bank oder Beratung, 5 beschäftigen sich aktuell kaum aktiv damit, eine hat „Sonstiges“ gewählt. 29 von 40 nennen mindestens eine Geldanlage, die sie haben. Nicht alle zahlen regelmäßig ein: 13 von 40 legen aktuell monatlich gar nichts an.

Was mich beim Lesen der Ergebnisse besonders angesprochen hat: Die Frauen wünschen sich sehr ähnliche Freiheiten wie ich.

Eckdaten zur Umfragen

Steckbrief der Umfrage
Zeitraum7. September bis 10. Oktober 2026
Teilnehmerinnen40 Frauen zwischen 30 und 65 Jahren (30 bis 39: 11, 40 bis 49: 10, 50 bis 59: 10, 60 bis 65: 9)
Lebenssituation31 in einer Partnerschaft, 23 ganz oder nebenberuflich selbstständig
Formanonymer Online-Fragebogen über Tally, ohne Namen oder E-Mail-Adresse
VerbreitungInstagram, WhatsApp-Kanal und Status, mein Newsletter, WhatsApp-Gruppen sowie Newsletter und Community von Judith Peters

Die Umfrage lief vom 7. September bis 10. Oktober 2026 als anonymer Online-Fragebogen über Tally, ohne Namen oder E-Mail-Adresse. Geteilt habe ich sie über Instagram, meinen WhatsApp-Kanal, meinen WhatsApp-Status und meine Instagram-Story, meinen Newsletter und in verschiedenen WhatsApp-Gruppen. Etwa die Hälfte der Antworten kam über den Newsletter und die Community von Judith Peters, die die Umfrage noch einmal geteilt hat. Herzlichen Dank, liebe Judith! In ihrer Blog-Community The Content Society bin ich selbst Mitglied, dort ist auch die Idee zu dieser Umfrage entstanden. Warum ich sie empfehle, erzähle ich in meiner 2-Jahres-Bilanz zum Bloggen.

Dass 23 von 40 Frauen selbstständig sind, deutlich mehr als im Durchschnitt, liegt auch daran, dass in Judiths Community viele selbstständige Frauen sind.

Bei einigen Fragen waren mehrere Antworten möglich, mit Obergrenzen. Die offenen Fragen waren freiwillig, deshalb nenne ich bei jeder Zahl, wie viele Frauen die jeweilige Frage beantwortet haben. Die offenen Antworten habe ich nach Themen gruppiert, eine Antwort kann dabei mehreren Themen zugeordnet sein. Ausgewertet habe ich mit Unterstützung von KI. Ich schreibe selbst über Geldanlage und ein zweites Standbein und verdiene teilweise über Empfehlungen. Umso wichtiger war mir, die Ergebnisse so zu zeigen, wie sie sind.

Das ist keine repräsentative Studie, sondern ein ehrlicher Blick in die Antworten von 40 Frauen aus meiner Community und darüber hinaus.

Erkenntnis 1: Was bedeutet finanzielle Freiheit für Frauen? Vor allem Zeit und Sicherheit

In meiner Umfrage mit 40 Frauen zwischen 30 und 65 Jahren verbinden 23 finanzielle Freiheit damit, ihre Zeit selbst zu bestimmen, und ebenso viele mit genügend Rücklagen.

Was bedeutet finanzielle Freiheit für dich?Anzahl (von 40)
Meine Zeit und Arbeitszeit selbst bestimmen23
Genügend finanzielle Rücklagen23
Familie oder andere Menschen unterstützen18
Nicht vom Partner oder der Partnerin abhängig sein17
Einen Lebensstil finanzieren, der mir guttut16
Selbst entscheiden, wie ich mein Leben gestalte15
Mir Dinge leisten, die mir wichtig sind14
Weniger arbeiten müssen13
Mehrere Einkommensquellen11
Projekte oder Anliegen unterstützen10
Mein Geld für mich arbeiten lassen9
Nicht vom Arbeitgeber abhängig sein7
Passives Einkommen aufbauen5

Mehrfachauswahl, bis zu 5 Antworten pro Person.

Von den 31 Frauen in einer Partnerschaft wählen 15 „nicht vom Partner abhängig sein“, bei den 9 Frauen ohne Partnerschaft sind es 2. Die Gruppen sind klein, die Richtung ist trotzdem auffällig.

Noch greifbarer wird es in den offenen Antworten. 32 Frauen haben beschrieben, was sie an ihrem Leben anders machen würden, wenn sie schon heute finanziell frei wären. 15 davon schreiben, dass sie anders, weniger oder selbstbestimmter arbeiten würden. 10 würden andere Menschen, Tiere oder Anliegen unterstützen, etwa durch Ehrenamt oder Spenden. 8 würden mehr reisen. Dazu kommen Zeit für Familie, Freundschaften, Hunde, Garten, Sport und Natur. (Eine Antwort kann mehreren Themen zugeordnet sein.)

„Mir einen Job suchen, den ich nur aus Freude mache […]“

„Ich will gar nicht nicht arbeiten. Ich will mir aber aussuchen können mit wem ich arbeite.“

„Mehr erleben! Die Festanstellung reduzieren (nicht kündigen!), mich stärker auf mein Schreiben konzentrieren.“

Nicht alle träumen vom Aussteigen. Eine Frau schreibt: „Sehr schön, aber ich würde trotzdem arbeiten gehen wollen, denn der Mensch braucht eine gewisse Routine […]“. Und eine andere sucht vor allem Ruhe im Kopf: „Im Alltag vermutlich nichts (großes), aber ich würde mir weniger Gedanken um die Finanzierung der Ausbildung meiner Kinder und die Zeit des Ruhestands machen“.

Wie sich Sicherheit anfühlen kann, beschreibt eine Teilnehmerin, die es geschafft hat:

„Ich habe mit 47 eine Immobilie gekauft und dachte, ich würde 20 Jahre brauchen, um sie abzubezahlen. Hat dann jedoch nur 13 Jahre gedauert durch konsequentes Haushalten ohne wirklich auf Wesentliches zu verzichten. Heute, mit 60 Jahren, bin ich unabhängig, schuldenfrei und fühle mich großartig frei.“

Was das für dich heißt: Bevor du Anlageformen oder Business-Ideen vergleichst, schreib auf, was du mit mehr Freiheit konkret anders machen würdest. Ob du vor allem Zeit, Sicherheit oder Raum für ein Herzensprojekt suchst, entscheidet mit, welcher Weg für dich passt.

Erkenntnis 2: Was hält Frauen vom Vermögensaufbau ab?

Wenn die Frauen sagen, was sie vom Vermögensaufbau abhält, nennen sie vor allem fehlendes Geld und Überforderung.

Fehlendes Geld und Überforderung werden häufiger als Hürden genannt als fehlendes Wissen:

Was hält dich vom Vermögensaufbau ab?Anzahl (von 40)
Mir fehlt aktuell das Geld dafür14
Das Thema erscheint mir zu komplex oder überfordernd11
Mich hält aktuell nichts Wesentliches ab9
Ich habe Angst, Geld zu verlieren8
Mir fehlt die Zeit7
Mir fehlt Wissen4

Bis zu 3 Antworten pro Person, hier die häufigsten.

Bei Überforderung zeigt sich ein Unterschied vor allem am oberen Ende. Von den 8 Frauen, auf die die Aussage „Investieren erscheint mir manchmal so groß oder komplex, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll“ voll zutrifft, nennen 5 keine einzige Geldanlage. Bei den übrigen 32 sind es 6.

„Ich glaube, das Thema Geld belastet viele Frauen sehr. Aber sie trauen sich nicht an das Thema heran und so geht es auch mir.“

Wissen spielt trotzdem eine Rolle. Sehr deutlich ist der Zusammenhang zwischen Wissen und Sicherheit: Von den 16 Frauen, die sich gut oder sehr gut informiert fühlen, fühlen sich 15 auch sicher bei finanziellen Entscheidungen. Von den 24 übrigen sind es 3. Ob Wissen die Sicherheit stärkt, Sicherheit das Dazulernen erleichtert oder Erfahrung sowohl Wissen als auch Sicherheit fördert, kann meine Umfrage nicht sagen.

Auffällig ist, was sich die Frauen selbst wünschen. Auf die freiwillige Frage, was sie an ihrem Umgang mit Geld verändern würden, schreiben 6 von 20 von mehr Mut oder weniger Angst. Und 9 von 40 sagen, mehr Selbstvertrauen würde ihnen helfen, ihr Einkommen zu erhöhen. Mehr Wissen wählen dort 3. (Bis zu 2 Antworten pro Person.)

„Weniger blockierende Angst, die mich am Ende nur mehr Geld kostet“

Und es gibt die ehrliche Gegenstimme von einer Frau, die sich gar nicht mit Finanzen beschäftigen möchte und sich deshalb schon mit Mitte 20 bewusst für eine Beratung entschieden hat: „Es bleibt leider dabei, mich mit Finanzen auseinander zu setzen bereitet mir keine Freude […]“. Auch das ist ein Weg.

Welche Glaubenssätze die Frauen über Geld geprägt haben, habe ich ebenfalls gefragt. Von den 36, die diese Frage beantwortet haben, nennen 17 „Geld muss man sich hart erarbeiten“ und 15 „Über Geld spricht man nicht“. Wie solche Glaubenssätze wirken und wie du sie für dich umformulieren kannst, beschreibe ich in 10 Glaubenssätze über Geld.

Was das für dich heißt: Wenn dich das Thema überfordert, mach es kleiner. Eine Frage, ein kleiner Betrag, eine Person, die du fragst. Und schau ehrlich hin, ob dir gerade eher Geld, Wissen oder Mut fehlt. Für jedes davon gibt es einen anderen nächsten Schritt.

Erkenntnis 3: Was hilft beim Einstieg in die Geldanlage?

Wer schon mit dem Vermögensaufbau begonnen hat, hat den Anfang selten ganz allein gemacht.

Die Frage, was ihnen geholfen hat, tatsächlich anzufangen, haben 23 der 29 Frauen mit Geldanlagen beantwortet. 16 davon nennen Unterstützung durch Menschen oder Lernangebote, und das in ganz unterschiedlicher Form:

  • Beratung, Mentoring oder Profis: 7
  • Familie, Partner oder Freundinnen: 5
  • Kurs oder Bücher: 4
  • Vorbilder auf Instagram oder Erfolgsgeschichten anderer: 2

Manche nennen mehreres. Die übrigen beschreiben einen konkreten Anlass wie die Sorge vor Inflation, die Absicherung im Alter oder den Wunsch nach einer eigenen Immobilie, einen einfachen Weg oder ihre berufliche Ausbildung.

„Eine Erbschaft und darauf folgend ein Kurs, ich wollte mir nicht alles mühsam selbst zusammensuchen.“

„investiere mit einem Robo-Advisor, sehr einfach, ich muss sehr wenig selber entscheiden“

Ich selbst möchte meine Finanzen verstehen und Verantwortung dafür übernehmen. Und trotzdem habe ich mit 30 genau so angefangen: mit Unterstützung, über einen ETF-Kurs. Eigenständig entscheiden heißt für mich nicht, alles allein zu machen.

Was das für dich heißt: Du musst nicht allein starten. Such dir eine Person, einen Kurs oder Erfahrungsberichte, die dir den Anfang leichter machen. Achte dabei auf Unabhängigkeit und Kosten, und darauf, dass du verstehst, was mit deinem Geld passiert.

Erkenntnis 4: Geld fühlt sich für viele eng an. Im Gedankenexperiment Freiheit wird es weit.

Viele der befragten Frauen beschreiben Geld heute als körperlich spürbar, meist als Enge und Anspannung.

15 von 40 erleben Geld und wichtige finanzielle Entscheidungen überwiegend als unangenehm oder belastend, 4 als angenehm, 9 als neutral, 10 als sehr unterschiedlich. Geldanlagen sind dabei kein Garant für Gelassenheit: Auch 8 der 29 Frauen mit Geldanlagen erleben Geld überwiegend als unangenehm.

Auf die freiwillige Frage, was sie dabei im Körper bemerken, haben 24 Frauen geantwortet. 16 beschreiben heute Enge, Anspannung, Unruhe, Druck oder Angst. Gemischte Gefühle und Belastungen, die schon vorbei sind, habe ich dabei nicht mitgezählt.

„Enge in Brust und Bauch, Übelkeit, Kieferspannung, Rückenschmerz, Kloß im Hals“

Dann habe ich die Frauen zu einem Gedankenexperiment eingeladen: sich einen ganz normalen Tag vorzustellen, an dem Geld sie nicht mehr beschäftigt oder belastet. Die Frage war positiv formuliert, es ist also keine gemessene Veränderung. Trotzdem lohnt sich der Blick auf die Worte. 24 von 26 Antworten beschreiben Erleichterung, Leichtigkeit, Entspannung, Freude oder Weite, 2 sind gemischt. Am deutlichsten wird es bei derselben Frau:

HeuteIm Gedankenexperiment
„Als ob sich etwas zusammenzieht“„Ich mache einen tiiiieeeefen Atemzug, sinke tiefer in die Couchkissen hinter meinem Rücken. Anspannung verschwindet, eine Art Leichtigkeit stellt sich ein.“
„Enge, Anspannung, Unruhe. Lieber an etwas anderes denken.“„Der Gedanke lässt mich atmen.“

Jede Zeile stammt von derselben Teilnehmerin.

Nicht bei allen kippt es so eindeutig:

„Entspannt und erleichtert mich und sofort schießt der Gedanke hoch „Dafür ist es eh zu spät“ und der macht mich müde.“

Ob die Anspannung etwas damit zu tun hat, ob jemand Geld anlegt, kann ich aus den Antworten nicht ablesen. Was sie zeigen: Geld ist für viele nicht nur ein Kopfthema.

Was das für dich heißt: Bevor du die nächste Geldentscheidung triffst, nimm dir 30 Sekunden und spür nach. Wenn du Anspannung bemerkst, halte inne und nimm dir mehr Zeit für die Entscheidung. Ob eine Anlage zu dir passt, sagt dir dein Körpergefühl allein nicht. Dafür zählen auch Kosten, Risiken, wann du wieder an dein Geld kommst und deine Ziele.

Wenn du üben magst, wie du Anspannung schneller bemerkst und loslassen kannst, findest du in Nervensystem beruhigen: 7 Soforthilfe-Übungen kurze Übungen und einen 7-Tage-Plan als PDF. Tiefer geht mein kostenloses Workbook „Die Kraft deines Körpers“, das du über meinen Newsletter bekommst.

Erkenntnis 5: Vom Wunsch zur Möglichkeit

31 von 40 Frauen können sich vorstellen, eine weitere Einkommensquelle aufzubauen, für 19 ist das schon ein konkretes Ziel. 3 sind unsicher, 6 möchten das eher nicht oder haben kein Interesse. Von den 23 Frauen, die beschrieben haben, woran sie dabei denken, nennen 13 Online-Angebote oder digitale Produkte. Mehrere möchten ihr Einkommen weniger direkt an ihre Arbeitszeit koppeln.

Mehr Einkommen heißt dabei nicht automatisch, mehr Geld anzulegen. Eine Frau schreibt: „Mehr Geld einnehmen, damit ich Geld zurücklegen / investieren kann.“ Eine andere: „Das Ziel wäre aber weniger mehr Einkommen, sondern vielmehr einem anderen Aspekt meines Berufs mehr Raum zu geben.“ Und die Frau, die ihre Festanstellung reduzieren möchte, schreibt über ihre Idee für eine weitere Einkommensquelle:

„Nicht als Selbstzweck! Meine eigentliche Leidenschaft ist mein eigenes Schreiben – aber um da weiterzukommen, brauche ich mehr (auch finanziellen, aber vor allem zeitlichen […]) Freiraum.“

Auch die Kehrseite gehört dazu: „Eigentlich dachte ich an ein online Business hier wurde viel versprochen, auch wie einfach das sei aber funktioniert hat es leider nicht“.

Genau hier setzt mein eigener Weg zur finanziellen Freiheit an. Die Frauen wünschen sich mehr Zeit, Sicherheit und Gestaltungsspielraum. Ich nutze und erprobe dafür Geldanlagen und verschiedene Einkommensquellen. In meinen Erfahrungsberichten zeige ich offen, was das bei mir bringt, was es kostet, was ich dafür tun muss und wo die Grenzen liegen.

Ein Unterschied ist mir dabei wichtig: Erträge aus Geldanlagen schwanken und können auch Verluste sein. Einnahmen aus selbstständiger Arbeit oder eigenen Produkten brauchen deine Zeit und Arbeit. Provisionen aus Empfehlungen entstehen über Vertrauen und Beziehungen. Und mehr Einkommen bringt nicht automatisch mehr Zeit, Ortsunabhängigkeit oder finanzielle Unabhängigkeit.

Mehr finanzieller Spielraum: Meine Impulse für Geldanlage und zusätzliche Einkommensquellen für dich

Du möchtest dir mehr Möglichkeiten schaffen, deine Zeit und dein Leben selbst zu gestalten? Ich gehe dafür zwei Wege: Ich lege Geld an und baue verschiedene Einkommensquellen auf. In meinen Erfahrungsberichten zeige ich dir, was ich selbst nutze und ausprobiere – mit Ergebnissen, Aufwand und Grenzen.

Dein Geld anlegen: Einblicke in meine Erfahrungen

Du möchtest dich mit Geldanlage beschäftigen oder weitere Möglichkeiten kennenlernen? Diese Artikel geben dir Einblicke in meinen Einstieg und die Angebote, die ich selbst nutze. Welche Anlage zu dir passt, hängt unter anderem von deinen Zielen, deinem finanziellen Spielraum und deiner Risikobereitschaft ab.

Eine weitere Einkommensquelle aufbauen: Ideen und ehrliche Einblicke

Vielleicht möchtest du dir neben deiner Anstellung etwas Eigenes aufbauen oder deine Selbstständigkeit erweitern. Hier findest du unterschiedliche Wege, die ich selbst ausprobiert habe oder aktuell nutze. Ich teile meine Erfahrungen ehrlich und transparent.

Kein Standbein, aber eine einmalige Aktion, die ich ausprobiert habe: In Robethood Erfahrungen: 500€ erhalten, wo ist der Haken? beschreibe ich, wie ich ohne eigenen Geldeinsatz einmal 500 € über eine Tippgemeinschaft erhalten habe.

Was ich aus der Umfrage „Finanzielle Freiheit für Frauen“ mitnehme

Ich bin mit der Vermutung gestartet, dass sich viele Frauen kaum um ihr Geld kümmern. Die Antworten zeigen ein anderes Bild: Die meisten kümmern sich, viele haben Geldanlagen, und wer seinen Einstieg beschrieben hat, hatte meist Unterstützung. Als Hürden nennen die Frauen vor allem fehlendes Geld und Überforderung. Viele beschreiben Geld körperlich als eng. Und wenn sie an finanzielle Freiheit denken, denken sie besonders häufig an Zeit und Sicherheit.

Eine Teilnehmerin hat als prägenden Satz über Geld eingetragen:

„Vermögensaufbau ist Selbstfürsorge“.

Genau so sehe ich es auch. Sich um sein Geld zu kümmern heißt, sich um sein zukünftiges Ich zu kümmern. Für mich gehört das zu meinem Dreiklang aus Verkörperung, Verwirklichung und Freiheit.

Was meine Umfrage nicht beantworten kann: Wie hoch Einkommen, Vermögen und Schulden der Frauen sind, danach habe ich bewusst nicht gefragt. Und ob zusätzliches Einkommen wirklich in den Vermögensaufbau fließen würde.

Mein Impuls für deinen nächsten Schritt

Wenn du noch am Anfang stehst, starte nicht mit einem Produkt, sondern mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Nimm dir eine Stunde und schreib auf:

  • Was kommt jeden Monat rein?
  • Was geht raus, fest und variabel?
  • Wie viele Monate würden deine Rücklagen reichen?
  • Welche Schulden oder Raten hast du?
  • Welche Anlagen und welche Altersvorsorge hast du schon?
  • Was würdest du mit mehr Freiheit konkret anders machen?
  • Wie viel Spielraum bleibt dir realistisch jeden Monat?
  • Was spürst du in deinem Körper, während du diese Zahlen aufschreibst? Wo wird es eng, und wo vielleicht auch ein bisschen weiter?
  • Und wenn du dir vorstellst, dass du dein Geldthema jetzt Schritt für Schritt angehst: Was passiert dann in deinem Körper?

Du wünschst dir ebenfalls mehr Spielraum, um deine Zeit und dein Leben selbst zu gestalten? Schau dir an, welche Möglichkeiten ich selbst nutze und ausprobiere. Vielleicht findest du darunter eine Idee für deinen nächsten Schritt.

Du hast Fragen zu meinen Erfahrungen? Dann schreib mir gerne auf WhatsApp oder buch dir ein kostenloses Kennenlerngespräch. Ich bin keine Finanzexpertin und gebe keine Anlageberatung, aber ich teile gerne, was ich ausprobiert habe und bei mir funktioniert bzw. nicht funktioniert hat.

Herzlich, Sophie

Häufige Fragen zur finanziellen Freiheit für Frauen

Was bedeutet finanzielle Freiheit für Frauen?

In meiner Umfrage mit 40 Frauen zwischen 30 und 65 Jahren bedeutet finanzielle Freiheit vor allem Zeitautonomie und Sicherheit. 23 möchten ihre Zeit und Arbeitszeit selbst bestimmen, ebenso viele wünschen sich genügend Rücklagen. Passives Einkommen nennen nur 5.

Was hält Frauen vom Vermögensaufbau ab?

Die befragten Frauen nennen am häufigsten fehlendes Geld (14 von 40) und Überforderung (11). Fehlendes Wissen wählen nur 4. In den offenen Antworten wünschen sich 6 von 20 eher mehr Mut oder weniger Angst.

Wie fange ich mit dem Vermögensaufbau an?

Mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Einnahmen, Ausgaben, Rücklagen, Schulden, vorhandene Anlagen, Ziele und realistischer Spielraum. Von 23 Frauen, die ihren Einstieg beschrieben haben, hatten 16 Unterstützung durch Menschen oder Lernangebote. Ich selbst habe mit 30 über einen ETF-Kurs angefangen.

Brauche ich für finanzielle Freiheit ein eigenes Business?

Nein, ein eigenes Business ist ein möglicher Weg, kein Muss. 31 von 40 Frauen können sich eine weitere Einkommensquelle vorstellen, 6 eher nicht oder gar nicht. Ein zweites Standbein braucht Zeit und Arbeit, und Einnahmen sind nicht garantiert.

Wie erleben Frauen Geld im Körper?

16 von 24 Frauen, die diese Frage beantwortet haben, beschreiben heute Enge, Anspannung, Unruhe, Druck oder Angst. In einem Gedankenexperiment zu finanzieller Freiheit beschreiben 24 von 26 Erleichterung, Leichtigkeit oder Weite. Das ist keine gemessene Veränderung, zeigt aber: Geld ist für viele nicht nur ein Kopfthema.

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